Author Archives: Infoladen Magazin

JANUAR IM MAGAZIN

19. Januar 2020 18:00-20:00 Uhr -  Magazin, Inselstrasse 79, 4057 Basel

Workshop von ignite!
Kurze Einführung in die Strafkritik

Die Logik der Strafe  durchzieht  unsere  gesamte  Gesellschaft.  Sie
ist essentieller Teil des Justiz-und Knastsystem und findet sich auch in
Erziehung und selbst an vielen Stellen in unseren zwischenmenschlichen
Beziehungen. In diesem Workshop wollen wir uns gemeinsam damit
beschäftigen, was wir unter Gerechtigkeit und Strafe verstehen. Es wird
eine Einführung in die Historie und  Logik  des  Prinzips  Strafe 
geben. Und gemeinsam soll erarbeitet werden, wo diese überall zu finden
ist und warum sie so tief in  unserer  Gesellschaft  verankert  und 
romantisiert  ist.  Schließlich wollen wir die Logik der Strafe
hinterfragen beginnen. Dabei wird auch das staatliche  Strafen  Thema 
sein  und  dessen  Rolle  in  unserer Unterdrückung. Wir sehen dabei
Strafe als systematische Leidzufügung im Namen der ‘Gerechtigkeit’ und
als eine zentrale Ursache für Gewalt und Unterdrückung. Wir wünschen uns
eine Welt ohne Herrschaft. Das bedeutet auch eine Welt ohne Strafe. Wir
wünschen uns Gemeinschaften, die sich von Zwang, Rachedynamiken und
Unterordnung  befreien  und  alternativen  zur  Organisierung  unseres
Zusammenlebens suchen. Lasst uns gemeinsam erkunden, welche Wege es
dorthin gibt.
Mo 27. Januar - (19h Beitz)  20h Lesung 
--> MGZ goes Hirschenek  Lindenberg 23, 4058 Basel 

Lesung / Anarchismus / Feminismus
Emma Goldman Lesung 

Frauenrechtlerin, Rebellin und Anarchistin.Die »Rote Emma« war zu 
ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur 
des Anarchismus. 
Sie setzte sich für die Rechte der Arbeiter, Frauen und Kinder ein. 
Zu ihrem 150. Geburtstag empfehlen wir ihre Biografie "Gelebtes Leben".

Lesung mit Hanna Mittestädt vom Edition Nautilus Verlag.
*** Weitere Veranstaltungen in Basel auf https://bseite.info/  ***

*** weitere Infos auf: https://barrikade.info/ ***

*** Queerfeministischer November in der OFF ***

Hier eine Auswahl:

Mo. 11.November 19:00h OFF- Offenburgerstrasse 59, 4057 Basel

Vortrag: GENDER IST EINE KONSTRUKTION – NATUR AUCH UND WARUM ES BEI
BEIDEM UM AUSBEUTUNG GEHT

Vortrag von Friederike Habermann 
Unser heutiges Verständnis von Zweigeschlechtlichkeit steht im selben
Zusammenhang wie die Aufteilung in Mensch und Ressource: wer herrscht
und wer dient? Wir gehen dem historisch auf den Grund, und suchen nach
Überwindungsmöglichkeiten.
Di. 12. November 19:00h Neues Kino, Klybeckstrasse 247 in Basel 

Frauen bildet Banden - eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

Film mit Anwesenheit des Filmcollectifs LasOtras - Dokumentarfilm Berlin
2019 - 75 min  

Die "Rote Zora" war in den 1970er und 1980er Jahren eine militante
Frauengruppe in der BRD, die sich klandestin organisierte. Entstanden
ist die feministische Gruppe aus dem Kontext der Revolutionären Zellen.
Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen
Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik
und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler
Herrschaft. Zentral waren die Selbstermächtigung der FrauenLesben und
der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit. Erzählungen von
verschiedenen Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und
ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der "Roten Zora" und der
damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden. Historische Aufnahmen
der Frauen- und Studentinnen*bewegung in der BRD bringen Erinnerungen an
die damaligen Kämpfe zurück. FrauenLesben aus anderen Ländern berichten
über ihre Begegnung mit dieser Politik heute. Der Film zeigt, dass viele
Themen der Roten Zora hoch aktuell sind und bietet viel spannenden
Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte.

Weitere Infos: www.lasotras.de
Di. 19.November 20:00h  OFF- Offenburgerstrasse 59, 4057 Basel

Film über toxische Männlichkeiten. USA, 2016 Doors: 20.00h / Film:
21.00h
 Do. 28.November 19:30h,  18:00h, OFF- Offenburgerstrasse 59, 4057 Basel

SOLIDARITÄT MIT GEFANGENEN FRAUEN*

Diesen Abend widmen wir der tabuisierten Situation von gefangenen
Frauen* in der Schweiz. Welche Institutionen gibt es? Wo und wie zeigen
sich patriarchale Strukturen innerhalb des Knastsystems? Was sind
Beispiele und Möglichkeiten der Solidarität von aussen? Danach gibt es
die Möglichkeit, Briefe an Gefangene zu schreiben. Schicken wir ihnen
unsere queerfeministische Solidarität! Freiheit für alle!
Fr. 29.November 18:00h OFF- Offenburgerstrasse 59, 4057 Basel

WE CAN NEVER BE EQUAL 
Closed event for the sharing of stories of discrimination, dispossession
or displacement.

We are united by the wish to overthrow the system but also by feelings
that we are often not understood by friends and comrades. The people
surrounding us are often white, middle or upper class, male dominated
and Christian socialized as well as bodily and mentally privileged, born
in Switzerland with no experiences of war, dispossession or
displacement. So while some fight against capitalism, colonialism, war,
racism, patriarchy and ableism with a strong back, others are so much
affected in their everyday lifes by elements of mentioned shit, that
these realities sometimes separate us more than they connects us. This
part of the evening is for those who want to meet and maybe share their
stories with each other. 

Closed round with dinner: 18.00-21.00h
Afterwards Konzert: LILA (ACOUSTIC)& KOOL KARABA, 21:30h, Open for everybody

Herbst in Magazin

Ein Herbst voller, toller Infoveranstaltungen steht uns bevor. Doch
zunächst ein paar Worte zum Magazin selbst.

IMMER DIESES BLÖDE GELD:
Leider haben wir einige finanzielle Unterstützer_innen verloren und sind
deshalb auf der Suche nach Neuen. Wir benötigen weitere 300 CHF Franken
monatlich, um unsere Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Deshalb die
Bitte an alle: Richtet einen Dauerauftrag für uns ein in einer Höhe, die
euch nicht weh tut. Ob 5 oder 25 CHF, wir sind um jeden langfristigen
Beitrag dankbar. Wir wollen keine regelmässigen Soliparties organisieren
müssen, um mehr Zeit für das Magazin zu haben. Freund_innen abfüllen um
Geld zu machen ist sowieso stets widersprüchlich. Wir zählen daher auf
eine ausserparlamentarische Unterstützungsstruktur die die Vision
selbstverwalteter Orte, in der wir uns organisieren und weiterbilden,
schätzt und trägt. Also nimm dir doch bitte fünf Minuten Zeit und
unterstütze die Selbstverwaltung, Weltrevolution und queerfeministische
Anarchie ohne Ausbeutung und Rassismus – für alle, überall 🙂

Alternative Bank Schweiz AG
Verein Magazin, Inselstrasse 79, 4057 Basel
IBAN: CH42 0839 0035 1389 1000 2
Betreff: Magazin

*** OKTOBER IM MAGAZIN  ***

*** Mo. 7. Oktober 2019 *** Austauschabend über 5G-Funknetzwerks *** 19h
Infoladen Magazin, Inselstrasse 79, Basel ***

Weltweit stets die Einführung der fünften Generation drahtloser
Netzwerke (5G) innerhalb der nächsten zwei Jahre bevor: Geplant sind
Millionen neuer 5G-Basisstationen überall auf der Erde sowie ca. 20'000
neue Weltraumsatelliten. Kommunikationsfirmen richten sich neu aus und
versprechen, dass sich mit 5G unser Leben verbessern soll. Doch die
Diskussion und Information darüber lässt auf sich warten. 

Wir wollen uns Zeit nehmen und uns gegenseitig darüber informieren und
austauschen. 
Was genau ist der Unterschied der neuen Funknetwerkgeneration zu
früheren? Was ist Stand der Dinge und was ist in der Schweiz geplant?
Wie positionieren wir uns aus einer antikapitalistischen Analyse heraus
dazu, die die stetige Kontrolle durch Technik wahrnimmt? 
Wie können wir uns dagegen organisieren und was tun?

Geplant ist, dass alle etwas recherchieren und wir die Infos am Abend
zusammentragen. Einige Überlegungen findest du z.B. hier:
www.5gspaceappeal.org/the-appeal
*** So. 13.  Oktober 2019 *** Anarchistische Zusammenkunft *** ab 16h
auf der Dreirosenbrücke, Basel ***

Treffen wir uns zu Häpchen und Diskussion. 
Denn ohne dich ist alles nur halb so schön!
*** Fr. 25  Oktober 2019 *** Anarchistische Zusammenkunft *** ab 19h
auf der Dreirosenbrücke, Basel ***

Treffen wir uns zu Häpchen und Diskussion. 
Denn ohne dich ist alles nur halb so schön!

* JULI IM MAGAZIN *

Tarot-Karten legen für AntiRep Basel

Verweigert dein Unterbewusstsein 'mal wieder die Aussage? #1

Wir legen zusammen Tarot-Karten zu einer von dir bestimmten Frage oder
einem Anliegen, in welcher oder welchem du einen Impuls oder eine
Reflexion wünschst. Zerbreche dir nicht den Kopf über die genaue Frage.
Wir werden sie zusammen rausfinden.
So funktioniert's: Melde dich unter der Mail-Adresse e.a.e@gmx.ch oder
bei mir persönlich an. Schreibe, welcher Termin dir passen würde.

Termine: Do. 18.07, Fr. 19.07, Di. 23.07, Mi. 24.07, Do. 25.07, Di 30.07
jeweils um: 11:00 / 13:00 / 14.45 / 16.20

Die Einzelsitzung dauert 75 Minuten und wird im Infoladen Magazin
stattfinden. Der Richtpreis ist 30.- Franken. Das gesammelte Geld geht
an AntiRep Basel. Wenn du dir das nicht leisten kannst, aber dennoch
interessiert bist, melde dich bei mir – am Geld soll's nicht scheitern.
Wenn du gerne eine solche Sitzung machen möchtest, aber die Daten passen
dir nicht, kannst du mir schreiben und wir finden einen anderen Termin.
Freitag, 19. Juli 2019, 19h00

Herrschaftsfrei high?

Drogen, allen voran Alkohol und Tabak, sind nicht nur in unserer
Gesellschaft, sondern auch in unserer Bewegung omnipräsent. Doch welche
Funktion haben Drogen eigentlich für uns und in unserer Gesellschaft?
Das Leben in unserer leistungsorientierten Welt erfordert regelmässige
Entspannung.  Viele betäuben sich dazu mit Drogen, oder benützen diese
zur „Selbstmedikation“. Sind Drogen also sinnvoll? Andererseits steht
Drogenkonsum in einem engen und komplexen Zusammenhang mit Männlichkeit
und rape culture. Welchen Einfluss haben Drogen auf unser Zusammenleben
und unsere Bewegung?
In diesem Workshop wollen wir uns darüber Gedanken machen, unsere
Erfahrungen austauschen und darüber diskutieren. Wir wollen
Lösungsansätze entwickeln, wie wir möglichst herrschaftsfrei miteinander
leben können.
Wir wollen uns diesen Raum geben, weil die (Selbst-)Reflektion bezüglich
Drogenkonsum in unserer Bewegung oft keinen Platz hat. Nur ganz wenige
verzichten bewusst auf den Konsum von Drogen – dies meist nicht nur aus
persönlichen, sondern auch aus politischen Gründen (Boykott von
Grosskonzernen, Verantwortungsübernahme in politischen Zusammenhängen,
etc.). Wir leben nicht in einer Bubble! Drogenkonsum ist kein
individueller Entscheid, sondern hat immer auch Auswirkungen auf unser
Umfeld und die Gesellschaft.

Zu Beginn des Workshops wird es einen kurzen Input geben. Dieser stützt
sich auf die Broschüre "Towards a less fucked up World - Sobriety and
Anarchist Struggle", welche hier heruntergeladen werden kann:
https://arachnia.ch/various/sxe

 

 

MAGAZIN PROGRAMM – SOMMERANFANG

Es ist viel los im Juni. Auf einen heissen Sommeranfang!

14. Juni: Ein Abend über queerfeministischen und militanten Widerstand
im Magazin

23. Juni: anarchistische zusammenkunft auf der Dreirosenbrücke

29. – 30. Juni: 3 Rosen gegen Grenzen

________________________________________

Magazin am Frauen*streik

Ein Abend über queerfeministischen und militanten Widerstand

Freitag, 14. Juni, 19 Uhr, mit Essen und Verweilen, im Infoladen
Magazin, Inselstr. 79

Dokfilm „The Gentelman Bank Robber. Thestory of Butch Lesbian Freedom
Fighter rita bo brown“ (2017, 50 min, English & Englisch subtitel)

Nach dem Dokumentarfilm über Bo und die George Jackson Brigaden möchten
wir zusammen die Broschüre „queer fire“ diskutieren und daraus gemeinsam
einzelne Passagen lesen. Was war die Praxis der „men against sexism“?
Was können wir für uns lernen? Wie kann eine queerfeministische
Widerstandspraxis aller Geschlechter gegenwärtig aussehen?

„Queer fire“ zum anhören: https://archive.org/details/QueerFire
„Queer fire“ zum lesen:
https://untorellipress.noblogs.org/files/2011/12/queer-fire.pdf

***

anarchistische zusammenkunft

23. Juni ab 19 Uhr, auf der dreirosenbrücke (bei regen abgesagt)

treffen, essen, diskussionen
infostand und du, denn ohne dich ist alles nur halb so schön!
mit freundlicher unterstützung durch das magazin

***

3 Rosen gegen Grenzen29. – 30. Juni 2019
widerständig – selbstbestimmt – solidarisch

Wir wollen nicht in einer Welt leben, in der rassistische Kontrollen
alltäglich sind. Wir wollen nicht in einer Welt leben, in der Menschen
in Bundesasyllager oder (Ausschaffungs-)Gefängnisse gesperrt werden. Wir
wollen nicht in einer Welt leben, in der ein Schritt über eine
willkürlich gezogene Linie die einen ins Gefängnis bringt, während
andere dieselbe Grenze nach jedem Urlaub und jeder Einkaufstour ohne
Probleme überqueren. Wir wollen stattdessen in einer Welt leben, in der
Menschen frei entscheiden können, wo und wie sie leben.

Im Juni nehmen wir uns selbstbestimmt und offen einen umkämpften Ort in
Basel und organisieren Veranstaltungen, Workshops und Diskussionen. Es
wird ein Raum geschaffen für grundsätzliche Kritik an Abschottung und
Ausschluss, Haft und Ausschaffungen, Kategorisierung von Menschen sowie
rassistischen Strukturen. Durch Information, Begegnung und Austausch
sollen widerständige Praktiken entstehen.
Um gemeinsam etwas tun zu können, ist es wichtig, sich zu begegnen. Komm
vorbei, informiere dich und bring dich ein!
Für eine Welt des solidarischen und selbstbestimmten Zusammenlebens ohne
Bundesasyllager, Bässlergut-Gefängnis und EU-Aussengrenzen.

Gegen Bundesasyllager

Das Schweizer Asylwesen ist ein System der Verwaltung, Kontrolle und
Einsperrung. Dies zeigt sich umso mehr in den entwürdigenden,
gefängnisähnlichen Bundesasyllagern, die seit Anfang März betrieben
werden. Wehren wir uns gemeinsam und solidarisch gegen diese neue Form
der Fremdbestimmung.

Für die freie Wahl des Lebensortes – für alle überall!
Gegen das Bässlergut-Gefängnis

Migrant*innen werden in der Schweiz häufiger zu Haftstrafen anstelle von
Geldbussen verurteilt, Ausschaffungsgefängnisse sind nur für sie gebaut.
70% aller Eingesperrten besitzen keinen Schweizer Pass. Der
Freiheitsentzug ist ein Werkzeug des staatlichen Rassismus. Lasst uns
widerständig werden – gegen Einsperrung und Ausschaffungen

Für eine Welt ohne Rassismus und Gefängnisse!
Gegen EU-Aussengrenzen

Die europäischen Aussengrenzen werden mit Unterstützung der Schweiz seit
Jahren verstärkt und militarisiert – mit dem einzigen Ziel, Menschen
davon abzuhalten, nach Europa zu kommen. Tausende sind schon gestorben
und Tausende versuchen täglich, die Grenzen zu überwinden. Wehren wir
uns selbstbestimmt gegen Abschottung und Grenzen.

Bewegungsfreiheit für alle!

***

Vorschau August:

Anarchistische Büchermesse in Delémont, 30.8.-1.9.2019

PROGRAMM INFOLADEN MAGAZIN – Mai und Juni

MAI 2019
INCOGNITO
Präsentation
Samstag – 4. Mai  – 19 Uhr - Infoladen Magazin 

Ein Leben in Klandestinität war schon immer Teil eines
anarchistischen/revolutionären Kampfes, doch wo stehen wir heute?
Es ist wohl nicht verwunderlich, dass der Staat all jene verfolgt, die
ihn bekämpfen oder durch ihre bloße Existenz in Frage stellen. Um uns
nicht irgendwann dieser Unterdrückung zu beugen, müssen wir uns den
Konsequenzen unseres Handelns bewusst sein.
Wir wollen uns Zeit nehmen um über die verschiedenen Facetten des
Untertauchens zu sprechen und Fragen aufzuwerfen, die weit weg scheinen
und doch näher gehen als uns lieb ist. Wir wollen Auseinandersetzungen
teilen, um mit dem Tabu zu brechen sowie Ängste und Illusionen
abzuschütteln, die uns an einem offensiven Umgang hindern.
Anarchist Black Cross Belarus
Mittwoch – 22. Mai  -  19 Uhr – Infoladen Magazin

Informationsveranstaltung zur aktuellen Situation der anarchistischen
Bewegung in Belarus
ABC wollen euch über die aktuelle Situation der anarchistischen Bewegung
in Belarus berichten und hoffen, dass Berichte über anarchistische
Kämpfe und Aktivitäten aus anderen Orten euch in euren eigenen Kämpfen
unterstützen und inspirieren können. Aber ein solcher Bericht ist nicht
möglich ohne über die Repression zu sprechen, der die Bewegung in
Belarus seit langem ausgesetzt war und ist und wie damit umgegangen
wird. Davon ausgehende soll über die lokalen Erfahrungen mit Repression
gesprochen werden.
Nudging, Scoring, Social Credit – digitalisierte Überwachung, Kontrolle
und Beeinflussung
Sonntag – 19. Mai – 19 Uhr – Magazin goes Wasserstrasse 39 (Gemeintschi
im EG)

In dem Vortrag und der Diskussion soll den Fragen nachgegangen werden,
wie wir dazu animiert werden, immer mehr Datenspuren zu hinterlassen und
wie diese ausgewertet werden können. Wie sehen wir die neue Macht, die
dort entsteht, wo Daten ausgelesen, kategorisiert und weitergegeben
werden? Einen Schwerpunkt soll die Frage bilden, was dies für
Gesellschaften und besonders für politische Willensbildung, Dissens und
emanzipatorische Bewegungen bedeuten kann.
JUNI 2019
The Gentleman Bank Robber. The Story of Butch Lesbian Freedom Fighter
rita bo brown
FILM und Diskussion: 2017 • 50 mins. • In English with English subtitles
– mit Essen und Verweilen –
Frauen*StreikFreitag 14. Juni – 19 Uhr 
Infoladen Magazin, Inselstrasse 79


The film s a portrait of revolutionary rita bo brown, a white working
class butch from rural Oregon who became known as The Gentleman Bank
Robber in the 1970s for combining her butch style of dress with a polite
way of demanding funds from bank tellers. The film moves between
everyday moments with bo in and around her current home in Oakland,
California, and historical retelling of the events of bo’s extraordinary
life through interviews with bo and her collaborators, archival
materials, and rare social movement ephemera. The Gentleman Bank Robber
weaves together personal and political perspectives on 20th century
social movement histories, including queer liberation in the 1960s;
militant, underground activity with the George Jackson Brigade in the
1970s, a revolutionary prison abolitionist group; political prisoner
support work in the 1980s, and prison activist work into the present
day. bo brown is a model for how to lead a life of committed activism
while maintaining a sense of humor and humanity.

Veranstaltungen im Mai 2018

Wer ist betrauerbar? Wer wird erinnert? In diesem Buch geht es um den Zusammenhang zwischen Machtverhältnissen, Ausgrenzung und Beerdigungspraktiken.
Lesung

Mittwoch, 2. Mai, 19 Uhr, Infoladen Magazin, Inselstrasse 79 in Basel

Wer ist betrauerbar? Wer wird erinnert?

Die Bestattungspraxis in Deutschland ist von Machtverhältnissen, insbesondere von Klassismus und Heteronormativität, geprägt. Aktuell werden immer mehr arme Menschen in Deutschland, für die keine Angehörigen die Bestattungspflicht wahrnehmen (können), ohne Grabstein und Namen, ohne Trauerfeiern und Blumenschmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern bestattet. Teilweise, wie z.B. in dem Berliner Bezirk Neukölln, finden die ordnungsbehördlichen Bestattungen monatlich als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Oft wurden diese Menschen schon zu Lebzeiten marginalisiert und gesellschaftlich ausgegrenzt.

Francis Seeck zeigt in diesem Buch den Zusammenhang zwischen Machtverhältnissen, Ausgrenzung und Beerdigungspraktiken auf. Aber auch die eigene Geschichte der Autor*in hat ihren Platz. So geht es auch um Widerstand auf anonymen Friedhofswiesen, sei es durch Trauergäste, Aktivist*innen, Forscher*innen und Mitarbeiter*innen – ganz im Sinne von „Rest in protest!“.

Die Autor*in

Francis Seeck ist Kulturanthropolog*in und lebt in Berlin. Francis promoviert zu kollektiven Fürsorge/Care Praxen von trans* und nicht-binären Menschen in Deutschland und der Schweiz. Francis arbeitet zudem als Antidiskriminierungstrainer*in und Lehrbeauftragte*.


Magazin goes H20

Montag 14. Mai 2018, 19 Uhr in der Wasserstrasse 39 (EG)

Verspielte Kontrolle? Digitale Gesellschaftliche Bewertungssysteme und
Social Scoring

2014 verkündete die chinesische Regierung die Einrichtung eines
Digitalen Gesellschaftlichen Bewertungssystems (DGB), im Englischen oft
als Social Credit oder Social Scoring System bezeichnet. In diesen
Systemen werden sowohl Daten des Online- als auch des Offlineverhaltens
gesammelt, verknüpft, ausgewertet und damit ein persönlicher Punktestand
errechnet. Seit 2014 wurden verschiedene Systeme eingerichtet und ab
2020 soll die Teilnahme an solchen Programmen verpflichtend sein. Doch
wie funktioniert es, solche Mengen an Daten zu erheben und auszuwerten?
Und wie werden Menschen zum Partizipieren an solchen Systemen bewegt?
Der Vortrag bietet einen Überblick über die Situation in China und
betrachtet dabei sowohl die eingesetzte Technik der Gamifizierung als
auch die neue Macht der Daten(-verarbeitung), um die Frage zu
diskutieren, was die chinesischen Systeme und Datenskandale mit unserem
Leben hier zu tun haben.

Capri- & Magazin-Fest!

Capri-Bar und Magazin laden ein
am Samstag, 12. August 2017 ab 16 Uhr an der Inselstrasse 79, Basel.
Es gibt lecker Eistee, feines Essen, Konzert, Film, Infotische, politische Literatur, mega Musik ab Console, Buttonmaschine, kaltes Bier und die eine und andere Überraschung.
Seid alle herzlich eingeladen!!!